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Ein Auffangbecken für unzufriedene bürgerliche Wähler

Die BDP sei eine Marktlücke für bürgerliche Wähler: Hans Grunder positioniert sich mit seiner Partei für das kommende Wahljahr, in dem er hoch hinaus will.

Die BDP füllt nach Ansicht ihres Präsidenten eine Marktlücke für bürgerliche Wähler. Sie wolle die Sitzzahl bei den Nationalratswahlen im Herbst von fünf auf mindestens zehn verdoppeln, sagte BDP-Präsident Hans Grunder am Samstag gegenüber Schweizer Radio DRS.

Die Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) startet am Samstag in Liestal mit einer Delegiertenversammlung ins Wahljahr 2011. Auf dem Spiel steht für die von der SVP abgespaltene Partei der Bundesratssitz von Eveline Widmer-Schlumpf. Im Wahlkampf werde sie deshalb eine wichtige Rolle spielen, sagte Grunder.

«Fast so gross wie die Grünen»

Er sehe Widmer-Schlumpf aber nicht als Einzelkämpferin, sondern als «Playerin in einer Mannschaft». Die BDP Schweiz habe sich seit ihrer Gründung im Herbst 2008 gut aufgestellt. Die Partei sei in fünfzehn Kantonen präsent und habe rund 7000 Mitglieder. «Damit sind wir fast so gross wie die Grünen», sagte Grunder.

Um Stimmen will die BDP im bürgerlichen Lager werben. Dort fülle die BDP eine Marktlücke. Im Kanton Bern rechnet er mit neu vier bis fünf Nationalratsmandaten. Heute sind es deren zwei. Auch in Kantonen Zürich, Aargau, Thurgau und in der Westschweiz stehen die Chancen gemäss Grunder gut, mindestens je einen Sitz zu holen.

SDA/mrs

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