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Ein Jude, der für den interreligiösen Dialog kämpfte

Alfred Donath, ehemaliger Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes, ist in der vergangenen Nacht verstorben. Er leitete die Organisation von 2000 bis 2008.

Sein Einsatz galt dem Dialog zwischen den Religionen: Alfred Donath.
Sein Einsatz galt dem Dialog zwischen den Religionen: Alfred Donath.
Keystone

«Sein Wirken im SIG während insgesamt eines Vierteljahrhunderts sowie sein mutiger Einsatz für die Anliegen der jüdischen Gemeinschaft und für den interreligiösen Dialog bleiben unvergessen», teilte der SIG am Dienstag mit. Der Spezialist für Nuklearmedizin erlebte in seiner Rolle als Präsident die Endphase der Diskussion um die nachrichtenlosen Vermögen. «Bescheidenheit, Optimismus, respektvoller Umgang mit Menschen, Weltoffenheit und Herzlichkeit zeichneten ihn aus», schreibt der SIG weiter. «Er wird für uns alle ein Vorbild bleiben.»

Alfred Donath sei völlig unerwartet gestorben, sagte Herbert Winter, Präsident des SIG, auf Anfrage. Dem jüdischen Brauch gemäss werde Donath voraussichtlich noch heute Dienstag beerdigt. Weitere Informationen zum Tod von Donath waren am Dienstagnachmittag nicht erhältlich.

SDA/cpm

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