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Ein Mundart-Verbot für Bundesräte?

Ob bei der 1.-August-Rede oder in der «Tagesschau»: Bundesräte sollen sich nicht in Mundart äussern, fordert der Grüne-Natonalrat Antonio Hodgers. Versteht das jemand? Redaktion Tamedia holte bei Politikern Reaktionen ein.

«Bundesratsmitglieder sprechen oft nur für die Deutschschweizer», sagt Nationalrat Antonio Hodgers (Grüne/GE).
«Bundesratsmitglieder sprechen oft nur für die Deutschschweizer», sagt Nationalrat Antonio Hodgers (Grüne/GE).
Keystone
Hodgers nennt als Beispiel Bundesrätin Doris Leuthard, die ihre Rede zum Nationalfeiertag 2009 in Mundart hielt. Er sei zwar hingegangen, habe aber nichts verstanden.
Hodgers nennt als Beispiel Bundesrätin Doris Leuthard, die ihre Rede zum Nationalfeiertag 2009 in Mundart hielt. Er sei zwar hingegangen, habe aber nichts verstanden.
Keystone
Nationalrat Bastien Girod (Mitte), Fraktionskollege und Sitznachbar von Antonio Hodgers, unterstützt den Vorstoss als einer von lediglich vier Parlamentariern. «Hochdeutsch sollte für Bundesräte vor einem grösseren Publikum selbstverständlich sein.»
Nationalrat Bastien Girod (Mitte), Fraktionskollege und Sitznachbar von Antonio Hodgers, unterstützt den Vorstoss als einer von lediglich vier Parlamentariern. «Hochdeutsch sollte für Bundesräte vor einem grösseren Publikum selbstverständlich sein.»
Keystone
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Der Genfer Nationalrat Antonio Hodgers (Grüne) verlangt in einer parlamentarischen Initiative, dass sich Bundesräte vor einem breiten Publikum nur noch in Amtssprache äussern. Konkret: Schweizerdeutsch hat vor potenziell mehrsprachigem Publikum nichts zu suchen. Morgen diskutiert die Bildungskommission des Nationalrats den Vorstoss, der eine Änderung im Sprachengesetz verlangt.

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