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«Ein Schnellschuss»

SVP-Nationalrätin Andrea Geissbühler will ein Messerverbot prüfen. Was sie damit wirklich bezweckt, erklären die Politologen Michael Hermann und Daniel Kübler auf Redaktion Tamedia.

Sie wollte aufzeigen, dass «die Waffeninitiative sinnlos ist»: Polizistin Andrea Geissbühler (SVP/BE).
Sie wollte aufzeigen, dass «die Waffeninitiative sinnlos ist»: Polizistin Andrea Geissbühler (SVP/BE).
Keystone

Der Abstimmungskampf um die Waffeninitiative ist um einen Aspekt reicher: SVP-Nationalrätin Andrea Geissbühler sagte in einem Streitgespräch in der Zeitung «Sonntag», sie prüfe ein Messerverbot. Denn Messer seien für die Polizei ein grösseres Problem als Armeewaffen, so die Polizistin.

Politgeograph Michael Hermann bewertet die Aussage als «typisches Instrument» im Vorfeld einer Abstimmung, wie er zu Redaktion Tamedia sagt. Wie auch die jeweiligen Gegenvorschläge zu Volksinitiativen seien solche Vorstösse ein Werkzeug, um der Bevölkerung eine Alternative aufzuzeigen und zu vermitteln, die Initiative ziele in die falsche Richtung.

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