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Eine Anleitung, die Leben retten soll

Die Autos werden immer sicherer. Bei Unfällen kann dieser Umstand den Rettungskräften die Bergung erschweren. Eine neue Anleitung soll dem Problem Abhilfe leisten.

«Zu sicher»: Neuere Automodelle verursachen Probleme bei der Bergung.
«Zu sicher»: Neuere Automodelle verursachen Probleme bei der Bergung.
tcs

Airbags, Gurtstraffer, verstärkte Karosserien: Sie schützen bei Unfällen, erschweren jedoch die Rettung. Der Schweizerische Feuerwehrverband (SFV) und der TCS setzen sich deshalb dafür ein, dass Automobilisten eine Rettungskarte unter der Sonnenblende mitführen.

Die Feuerwehr sehe sich vermehrt mit dem Problem konfrontiert, dass ihre hydraulischen Rettungsscheren bei hochfestem Stahl in der Karosserie ihre Leistungsgrenze erreichen, teilten der SFV und der TCS am Donnerstag mit.

Auch einfache Abläufe werden schwer

Auch einfache Rettungsabläufe wie das Auffinden und Abklemmen der Fahrzeugbatterien könnten bei modernen Autos schwierig werden. Ausserdem stellten alternative Antriebssysteme wie Hybrid-, Erdgas-, Flüssiggas-, Elektro- und in Zukunft Wasserstoffmotoren ein Gefahrenpotenzial für die Rettungskräfte dar.

Da nach einem Unfall für die Retter die ersten Minuten entscheidend sind, empfehlen die beiden Verbände eine Rettungskarte. Diese führe auf einer A4-Seite die im Auto eingebauten Sicherheitssysteme auf.

Die wichtigsten Infos

Im Gegensatz zu den gängigen Datenblättern der Autohersteller sei die Rettungskarte knapp und standardisiert. Sie enthalte wichtige, modellspezifische Informationen für die Rettungskräfte.

Die Symbole auf der Karte gelten für alle Fahrzeuge. Der TCS und der SFV empfehlen, die modellbezogene Rettungskarte unter der Sonnenblende zu befestigen. Die Karte ist gratis bei Herstellern und Importeuren erhältlich oder im Internet abrufbar.

SDA/mrs

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