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EU-Deal: Ein Drama im Kleinen und im Grossen

Wie eine geplatzte Männerfreundschaft die Agenda des kommenden Wahljahrs auf den Kopf stellt – und welche Parteien davon profitieren.

Christoph Lenz, Philipp Loser
Selten wurde Johann Schneider-Ammann so blossgestellt wie bei den Verhandlungen zum Rahmenabkommen. Für die FDP könnte das aber positive Folgen haben. Foto: Thomas Hodel
Selten wurde Johann Schneider-Ammann so blossgestellt wie bei den Verhandlungen zum Rahmenabkommen. Für die FDP könnte das aber positive Folgen haben. Foto: Thomas Hodel

Bern im Sommer. Gemächlich ist jetzt schon viel zu schnell. Nichts passiert, niemand ist da, die einzige sinnvolle ­Bewegung: ins Marzili, in die Aare. ­Bitte langsam.

Und dann: peng. Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann lädt am Mittwochnachmittag zu einer spon­tanen (!) Pressekonferenz, die Drähte laufen heiss zwischen Bern und Brüssel, es rattern die Medienmitteilungen, Schwärme von Push-Nachrichten fliegen herum. Pling. Pling. Pliiinng. Gemächlich ist jetzt gar nichts mehr.

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