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Ex-Chefredaktor der «Weltwoche» berät den Bundesanwalt

Jürg Wildberger war Chef der «Weltwoche», als diese brisante Recherchen zum Fall Holenweger publizierte. Nun hat er einen heiklen Seitenwechsel vollzogen.

Vom Angreifer zum Verteidiger: Steckt der ehemalige Chefredaktor Jürg Wildberger in einem Interessenkonflikt?
Vom Angreifer zum Verteidiger: Steckt der ehemalige Chefredaktor Jürg Wildberger in einem Interessenkonflikt?
Keystone

Die Bundesanwaltschaft kämpft mit einem beträchtlichen Glaubwürdigkeitsproblem: Sowohl der Fall des Bankers Oskar Holenweger – ausgelöst durch falsche Behauptungen des kolumbianischen Drogenbarons Ramos – wie auch das Verfahren gegen die Hells Angels sind daran, in sich zusammenzufallen.

Um zu versuchen, trotzdem halbwegs das Gesicht zu wahren, hat die Bundesanwaltschaft mit Blick auf die kürzlich abgehaltene Medienkonferenz Zuflucht bei einer externen Kommunikationsberaterfirma gesucht. Und zwar bei der teuersten auf dem Platz Bern. Der Minimalansatz von Hirzel-Neef-Schmid-Konsulenten beträgt gemäss Branchenkennern 500 Franken pro Stunde. Wegen dieser exorbitanten Ansätze trägt das PR-Büro da und dort in der Bundesverwaltung den Übernamen «Büro Wahnsinn».

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