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FDP kämpft für Volksabstimmung – und erntet Spott

Die FDP-Fraktion will die Energiestrategie automatisch – also ohne Referendum – vors Stimmvolk bringen. Mit dieser Idee sorgt sie für Kopfschütteln und macht sich zum Gespött der anderen Parteien.

Christian Wasserfallen: «Das Volk soll entscheiden.»
Christian Wasserfallen: «Das Volk soll entscheiden.»
Keystone

Die 20-stündige Monsterdebatte zur Energiewende hat noch nicht einmal begonnen. Ihr Start wurde wegen Verzögerungen im Nationalratsprogramm auf Montag verschoben. Trotzdem war das Thema in der Wandelhalle des Bundeshauses gestern in aller Munde. Denn die FDP hatte Hohn und Spott auf sich gezogen.

Nicht in erster Linie wegen ihrer Forderung, wonach die Energiestrategie 2050 dem Stimmvolk vorzulegen sei. Grund zur Heiterkeit fanden Parlamentarier aus anderen Parteien viel mehr in der Art und Weise, wie die FDP (unterstützt einzig aus der SVP) ihre Idee durchsetzen will. Mit etwas mehr als 2700 Unterschriften, gesammelt via Internet in einer unverbindlichen Petition.

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