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Forscher mischen das Stadtklima auf

Die Stadt Bern ist in Sommernächten sechs Grad wärmer als das Umland. Die Empa erforscht im Windkanal, wie Gebäude und Strassen solche Wärmeinseln beeinflussen. Mit Modellen testet sie, wie die Zufuhr von Frischluft verbessert werden könnte.

Der kühle Mistral – nachgestellt im Windkanal der Empa – trifft auf das von Studenten entworfene Modell der Eco-Vallée in Nizza.
Der kühle Mistral – nachgestellt im Windkanal der Empa – trifft auf das von Studenten entworfene Modell der Eco-Vallée in Nizza.
zvg

«Zutritt nur für Berechtigte. Achtung, Laser!», warnt ein gelbes Schild an der Tür. Dahinter füllt ein blaues Ungetüm den Raum. Wer sich trotzdem hineintraut, findet sich als Randerscheinung wieder. 26 Meter lang und sechs Meter breit ist die Windrundbahn. Auf der anderen Seite weitet sie sich in einen Kasten mit Fenstern. Hier ist der eigentliche Arbeitsplatz der Empa-Forscher. Der eine Million Franken teure Windkanal ist das Baby von Maschineningenieur Viktor Dorer. Er hat die Anlage entworfen und betreibt sie mit seinem Team seit knapp zwei Jahren. Dorer ist stellvertretender Leiter der Abteilung Bautechnologien der Eidgenössischen Materialforschungs- und -prüfungsanstalt (Empa) in Dübendorf. Heute hat er Gäste.

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