Mit fünf Millionen Franken gegen die Radikalisierung

Mittels Sensibilisierung und Prävention will man Extremismus die Stirn bieten. Der Bund hat dafür nun einen konkreten Aktionsplan verabschiedet.

Nach Anschlag auf Weihnachtsmarkt in Berlin: Zusätzliche Sicherheit durch Polizeipräsenz und Betonblöcke am Berner «Zibelemärit» 2017.

(Bild: Keystone Anthony Anex)

Der Bund unterstützt in den nächsten fünf Jahren Projekte zur Verhinderung von Radikalisierung. Der Bundesrat hat am Mittwoch entschieden, dafür fünf Millionen Franken einzusetzen. Er hiess eine entsprechende Verordnung gut.

Bund, Kantone und Gemeinden hatten im Herbst beschlossen, gemeinsam gegen Radikalisierung und gewalttätigen Extremismus vorzugehen. Sie verabschiedeten einen Nationalen Aktionsplan mit 26 Massnahmen. Geplant sind unter anderem die Sensibilisierung von Schlüsselpersonen und der Aufbau von Gewaltpräventionsstellen. In diesem Rahmen unterstützt der Bund nun Projekte von Kantonen, Gemeinden, Städten und der Zivilgesellschaft. Das Geld steht ab Anfang 2019 zur Verfügung; Gesuche um finanzielle Unterstützung können bereits im laufenden Jahr eingereicht werden.

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