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GLP verliert wichtige Partner

Auf einen Steigerungslauf wie 2011 kann die GLP nicht mehr hoffen. Im Gegenteil: Auch gemäss einer Analyse der Listenverbindungen dürfte es für sie schwierig werden, die bisherige Sitzzahl zu halten.

GLP-Präsident Martin Bäumle (links) hätte sich mehr Unterstützung von der CVP und ihrem Präsidenten Christophe Darbellay gewünscht.
GLP-Präsident Martin Bäumle (links) hätte sich mehr Unterstützung von der CVP und ihrem Präsidenten Christophe Darbellay gewünscht.
Keystone

Die Grünliberale Partei war die grosse Siegerin der eidgenössischen Wahlen 2011. Sie konnte ihre Sitzzahl im Parlament fast verdreifachen und eine eigene Fraktion bilden. Mehr als jede andere Partei profitierte sie von Listenverbindungen, die vor allem Parteipräsident Martin Bäumle eingefädelt hatte: Die Hälfte ihrer zwölf Sitze im Nationalrat gewann sie auf diese Weise. Nächtelang soll Bäumle verschiedene Konstellationen durchgerechnet haben, um herauszufinden, mit welchen Verbindungen die Partei am ehesten Restmandate ergattern kann. 2015 wird es schwieriger.

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