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Grünliberale unterstützen Gotthard-Referendum

In La Chaux-de-Fonds hält die GLP ihre Delegiertenversammlung ab. Dabei hat die Partei ihre Haltung zur zweiten Röhre am Gotthard festgelegt.

Deutliches Nein: Eine klare Mehrheit der GLP-delegierten stimmt gegen die Gold-Initiative. (11. Oktober 2014)
Deutliches Nein: Eine klare Mehrheit der GLP-delegierten stimmt gegen die Gold-Initiative. (11. Oktober 2014)
Laurent Gillieron, Keystone

Die Grünliberale Partei Schweiz hat an ihrer Delegiertenversammlung in La Chaux-de-Fonds NE die Nein-Parole zur Gold-Initiative gefasst. Bereits früher hatte die GLP ein Nein zu den beiden anderen Vorlagen vom 30. November beschlossen: zur Ecopop-Initiative und zur Initiative für die Abschaffung der Pauschalsteuer.

Der Entscheid gegen die Gold-Initiative fiel deutlich mit 115 Nein- zu 3 Ja-Stimmen bei 5 Enthaltungen aus, wie die Partei mitteilte. Nach Annahme dieser Initiative müsste die Nationalbank die Geld- und Währungspolitik aus der Hand geben und auf einen Schlag für 65 Milliarden Franken Gold bunkern, sagte Nationalrätin Kathrin Bertschy vor den Delegierten.

Neue Leitlinien

Zudem verabschiedeten die Grünliberalen neue Leitlinien. Diese wurden unter dem Einbezug aller Sektionen erarbeitet. Die Grünliberalen nehmen darin Stellung zu den wichtigsten Politikfeldern mit einem klaren Schwerpunkt auf einer nachhaltigen Umwelt- und Energiepolitik sowie einer liberalen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik. Im Weiteren beschlossen die Grünliberalen, das Referendum gegen den Bau der zweiten Gotthardröhre zu unterstützen.

SDA/mw

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