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«Die Touristen bringen unsere Sprache in Gefahr»

«Es ist ein mangelndes Bewusstsein gegenüber dem Rätoromanischen vorhanden. Es ist ein Reservatdenken: ‹Im Reservat ist es gut, wenn die Romanen Rätoromanisch reden.›», sagt Johannes Flury, Präsident der Lia Rumantscha.

Am 20. Februar 1938 hat das Schweizervolk mit 92 Prozent Ja-Stimmen das Rätoromanische als Landessprache anerkannt. Wie geht es der vierten Landessprache 80 Jahre danach?

Sie sprechen die Abwanderung aus dem romanischen Sprachgebiet an?

Wie viele Rätoromanen gibt es in der Schweiz?

Wie viele der Rätoromanen leben in der Diaspora?

Wie würde sich denn das ausdrücken, müsste man Abfallreglemente nicht nur in Albanisch, Tamilisch oder Türkisch abgeben, sondern auch in Rätoromanisch?

Es gibt in der Stadt Zürich eine Kinderkrippe für Rätoromanen, die Canorta Rumantscha Turitg. Aber die ist für die Eltern sehr teuer, da die Stadt nur deutschsprachige Krippen unterstützen darf.

Leben immer noch am meisten Exil-Bündner in Zürich?

Fehlt in der Deutschschweiz das Bewusstsein für die Rätoromanen?

Aber die Rätoromanen geniessen doch insgesamt viel Sympathie.

Man hat aber auch den Eindruck, dass die Rätoromanen schnell bereit sind, sich vor allem dem Schweizerdeutschen anzupassen, sich zu assimilieren.

Sollten die Rätoromanen nicht einfach mal in Zürich demonstrativ Romanisch reden und schauen, wie die Leute reagieren?

Die Deutschschweizer kapitulieren ihrerseits vor dem Einfluss des Englischen, übernehmen immer mehr englische Wörter. Wie sieht das im Rätoromanischen aus?