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Im Steuerstreit mit den USA zeichnet sich eine Einigung ab

Der Schweizer Unterhändler Michael Ambühl hat sich mit den USA offenbar auf einen Deal geeinigt. Der Frieden hat einen hohen Preis für die betroffenen Banken – und auch für die Schweiz.

Hoffnung auf ein wenig Ruhe: Niederlassung der Credit Suisse in Washington DC.
Hoffnung auf ein wenig Ruhe: Niederlassung der Credit Suisse in Washington DC.
Keystone

Vorgestern lud Michael Ambühl, Chef des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen (SIF), zur Telefonkonferenz. Er teilte den Vertretern der zehn von US-Untersuchungen betroffenen Banken (darunter Credit Suisse, Bank Wegelin, Julius Bär, die Basler Kantonalbank, die Liechtensteiner Landesbank, Bank Hapoalim und die Neue Zürcher Bank) mit, sein Besuch Anfang Woche in Washington sei erfolgreich verlaufen. Die Amerikaner hätten die Schweizer Antwort auf das Ultimatum von letzter Woche akzeptiert und seien bereit, auf folgenden Deal einzusteigen: Einerseits müssten die betroffenen Banken eine saftige Busse bezahlen, deren genaue Höhe noch festzulegen sei.

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