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In der gefährlichsten Deponie der Schweiz

Im Zwischenlager Würenlingen blickt man in einen Abgrund von Zeit. Hier ruht die schier endlos strahlende Hinterlassenschaft der AKW. Hier kann man den enormen Aufwand studieren, mit dem man das Risiko der Atomkraft zu bändigen versucht.

Die innerste Zone des Zwischenlagers Würenlingen: Jenseits der Warntafel stehen in der gewaltigen Lagerhalle strahlensichere Behälter gefüllt mit alten AKW-Brennstäben.
Die innerste Zone des Zwischenlagers Würenlingen: Jenseits der Warntafel stehen in der gewaltigen Lagerhalle strahlensichere Behälter gefüllt mit alten AKW-Brennstäben.
Keystone

Wäre man nicht unterwegs zum nationalen Zwischenlager des radioaktiven Abfalls, würde man den Wegweiser wohl übersehen. Er zeigt zum Denkmal an jener Stelle, wo sich am 21.Februar 1970 eine von palästinensischen Terroristen gesprengte Swissair-Maschine in den Wald beim Aargauer Dorf Würenlingen bohrte. Der Absturzort ist bloss einen Kilometer entfernt von der 2001 in Betrieb genommenen Hochsicherheitsdeponie, die den strahlenden Müll der Schweizer Atomkraftwerke (AKW) beherbergt.

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