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IWF gibt spanischer Bankenreform gute Noten

Der Internationale Währungsfond (IWF) ist offenbar zufrieden mit der Reform des spanischen Bankensektors. Doch Spanien kann sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen: Eine weitere Prüfung des IWF steht an.

Die spanischen Banken mussten staatlich gestützt werden: Hauptquartier des spanischen Finanzinstitutes Bankia in Madrid. (6. Juni 2012)
Die spanischen Banken mussten staatlich gestützt werden: Hauptquartier des spanischen Finanzinstitutes Bankia in Madrid. (6. Juni 2012)
AFP

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat den spanischen Banken gute und fristgerechte Fortschritte bei der Erfüllung der Auflagen zu ihrer Rettung bescheinigt. Laut IWF-Bericht wurden relevante Fortschritte gemacht und alle vereinbarten Fristen eingehalten.

Es sei nun wichtig, diese Dynamik aufrecht zu erhalten, «da grosse Herausforderungen noch zu bewältigen sind», heisst es in dem Bericht. Kapitaldefizite bei Banken müssten schnell ausgeglichen werden, und Geldinstitute, die nicht mehr zukunftsfähig seien, sollten zeitnah abgewickelt werden.

Anfang 2013 erneute Kontrollen

Im ersten Quartal 2013 soll erneut eine Kontrollgruppe des IWF nach Madrid reisen und die nächste Prüfung vornehmen. Der IWF überwacht das Vorgehen der spanischen Regierung bei der Reform des Bankensektors, die durch den Zusammenbruch des Immobilienmarktes 2008 in die Krise gestürzt wurden. Madrid akzeptierte die Reformen im Austausch für ein europäisches Bankenrettungspaket in Höhe von hundert Milliarden Euro.

dapd/ses

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