Zum Hauptinhalt springen

Jetzt müssen die Grünen Namen für den Bundesrat präsentieren

Für die Ökopartei ist es erschreckend ernst geworden: Wollen sie nicht ihre Glaubwürdigkeit verlieren, müssen sie nun Verantwortung übernehmen.

Philipp Loser

Es war ein typischer Levrat, alles daran. Der Zeitpunkt (wann ich will!), die Art und Weise (wie ich will!), der Inhalt (was ich will!).

Die Ankündigung von Christian Levrat im «Blick» und einer Freiburger Regionalzeitung, nicht mehr für das SP-Parteipräsidium zu kandidieren, lieferte einige Erklärungen für die Wahrnehmung des Präsidenten. Warum in den vergangenen Jahren kaum ein Text über den SP-Chef erscheinen konnte ohne Hinweis darauf, dass der Freiburger ein «passionierter Schachspieler» und – ergo – ein «ausgefuchster Stratege» ist. Das Interview dräute nur so vor Anspielungen und Winkelzügen. Levrats Strategie: Druck verteilen. Auf die anderen Parteien. Weg von der SP. Machtpolitik. Letzte Anweisungen und letzte Geschenke. Danaer-Style.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen