Zum Hauptinhalt springen

Kachelmann-Prozess kommt in die Schweiz

Die deutsche Justiz ersucht den Kanton Zürich im Vergewaltigungsfall um Rechtshilfe. Die Beteiligten des Verfahrens gegen den Wettermoderator Jörg Kachelmann sollen für eine Einvernahme in die Schweiz reisen.

Der Kachelmann-Prozess erregt in Mannheim grösste Medienaufmerksamkeit.
Der Kachelmann-Prozess erregt in Mannheim grösste Medienaufmerksamkeit.
Keystone

Seit Anfang September 2010 steht der bekannteste TV-Meteorologe Deutschlands und der Schweiz in Mannheim vor Gericht. Die Wahrheitssuche gestaltet sich umfangreich, um nicht zu sagen zäh. 22 Verhandlungstage sind vergangen, 17 weitere stehen an.

Um den Vergewaltigungsvorwurf zu überprüfen, scheuen die Richter keinen Aufwand. Sie nehmen nun sogar eine erneute Verzögerung durch einen Abstecher in das Heimatland des Angeklagten in Kauf. Die 5. Grosse Kammer des Mannheimer Landgerichts plant – so zeigen TA-Recherchen – eine Gruppenreise nach Zürich. Dort soll irgendwann in den kommenden Monaten eine Zeugin einvernommen werden, die sich geweigert hat, in Mannheim zu erscheinen. Stattdessen will das Gericht die junge Schweizerin in ihrem Wohnkanton anhören.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.