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Krebsarzt will Krankenkassen an Pranger stellen

Der Präsident der Krebsforschung Schweiz plant, Versicherer blosszustellen, wenn sie lebensrettende Behandlungen verweigern.

Teure Herstellung: Nicht in jedem Fall übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Medikamente. Foto: Reuters

Teure Herstellung: Nicht in jedem Fall übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Medikamente. Foto: Reuters

Janine Hosp
Markus Brotschi@derbund

Der Fall sorgte kürzlich für Aufsehen: Ein Mann, der an Lymphdrüsenkrebs litt, konnte die 370'000 Franken teure Therapie nicht antreten, weil seine Krankenkasse sie nicht bezahlen wollte. Erst nach fünf Monaten hatte er mittels Crowdfunding so viel Geld gesammelt, dass er sich behandeln lassen konnte. Doch er sprach nicht auf die Therapie an und verstarb. Ob er noch leben würde, wenn er die sogenannte CAR-T-Therapie früher hätte antreten können, ist offen. Aus Studien ist jedoch bekannt, dass knapp die Hälfte der Patienten darauf anspricht, darunter auch ein Schweizer – dessen Krankenkasse die Therapie bezahlte.

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