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Lauber sagt Wirtschaftskriminalität den Kampf an

Der neue Bundesanwalt will Wirtschaftskriminalität und Geldwäscherei bekämpfen. Zudem erklärt Michael Lauber in einem Interview, wie die Zusammenarbeit mit seinem abgewählten Vorgänger aussieht.

Schlägt vor, dass Bund und Kantone enger zusammenarbeiten: Der 2012 antretende Bundesanwalt, Michael Lauber.
Schlägt vor, dass Bund und Kantone enger zusammenarbeiten: Der 2012 antretende Bundesanwalt, Michael Lauber.
Keystone

Der Anfang 2012 antretende neue Bundesanwalt Michael Lauber will einen Schwerpunkt bei der Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität und Geldwäscherei setzen. «Wir müssen den kriminellen Missbrauch des Finanz- und Wirtschaftsplatzes Schweiz bekämpfen», sagte er.

In einem Interview mit der «NZZ am Sonntag» führte Lauber aus, so sei die Bundesanwaltschaft eine glaubwürdige und respektierte Behörde, und so trage die Bundesanwaltschaft zum guten internationalen Ruf des Finanz- und Wirtschaftsplatzes Schweiz bei.

Teams aus Kantonen und Bund

Lauber schlägt vor, dass in Zukunft auch gemischte Teams aus Bundes- und Kantonsvertretern Strafverfahren führen. «Ich erachte die Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen als sehr wichtig. Ich kann mir vorstellen, dass künftig sogar gemischte Teams mit Kantons- und Bundesvertretern Strafverfahren führen», sagte er. Das würde gerade die kleineren Kantone entlasten.

Schliesslich äussert sich Lauber auch zur Frage, welche Rolle der abgewählte Bundesanwalt Erwin Beyeler in den zwei Monaten spielen wird, in denen er bis zur Pensionierung unter seinem Nachfolger arbeiten muss.

«Erwin Beyeler wird mir bei den Gesprächen mit meinen Mitarbeitern, die ich nach meinem Amtsantritt plane, im Rahmen einer Vororientierung zur Verfügung stehen», sagte Lauber. Klar sei, dass Beyeler nach Neujahr bei der Bundesanwaltschaft keine prägende Rolle mehr haben werde. Es gebe nur einen Bundesanwalt.

SDA/wid

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