Zum Hauptinhalt springen

Logistikchef der Schwyzer Polizei wegen Waffendeals verhaftet

Die Bundesanwaltschaft beschlagnahmte Schusswaffen. Die Kapo fürchtet, dass ihr Munition abhandenkam.

Glocks, Revolver, russische Makarow-­Pistolen, Schweizer Sturmgewehre, Schrotflinten, ein Scharfschützengewehr für über 10'000 Euro – der Verkäufer mit dem Darknet-Pseudonym «Clultimate» hat alles im Angebot. Unter den Waffennarren im «Spackentreff» gilt er als Spezialist. «So einen wie ihn gibts kein zweites Mal in der Szene», kommentiert ein anderer Händler, der sich «Rico» nennt.

Der «Spackentreff» gehört zum berüchtigten Forum «Deutschland im Deep Web». Ab 2013 entsteht dort ein illegaler Schwarzmarkt für Waffen. Mit tödlichen Folgen: Ein Amokläufer erschiesst am 22. Juli 2016 in München neun Menschen. Die Tatwaffe hat er im «Spackentreff» gekauft. Bei «Rico».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.