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Die fünf markantesten Szenen einer Legislatur

Die vergangenen vier Jahre waren in Bern geprägt durch vier neue Bundesräte, einen halben Rechtsrutsch und viel Stillstand. Rückblick auf diewegweisenden Szenen der 50. Legislatur.

Philipp Loser
Bundesrätin Viola Amherd (in der Mitte) bekennt am Frauenstreik Farbe. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)
Bundesrätin Viola Amherd (in der Mitte) bekennt am Frauenstreik Farbe. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)
Eine Stimme entschied die Abstimmung über die AHV-Reform. Foto: Keystone
Eine Stimme entschied die Abstimmung über die AHV-Reform. Foto: Keystone
Thomas Hurter (2.v.r.) wollte Bundesrat werden – und scheiterte. Foto: EQ Images
Thomas Hurter (2.v.r.) wollte Bundesrat werden – und scheiterte. Foto: EQ Images
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1. Zurück zur Konkordanz

Wer dabei war, wird es nicht mehr vergessen. Der Abend spät, sehr spät. Der Druck gross, sehr gross. An einem der viel zu kleinen Tischchen in der Bellevue-Bar hatte SVP-Nationalrat Thomas Hurter eine Gruppe von Journalistinnen und Journalisten um sich versammelt. Er wollte reden. Jetzt. Klartext. Tags darauf sollte ein neuer Bundesrat gewählt werden, und obwohl das offizielle Prozedere längst abgeschlossen war, obwohl die SVP-Fraktion ein offizielles Dreierticket nominiert hatte, rechnete sich Hurter Chancen aus. Geheimplan Hurter. Dass er eine Wahl annehmen würde: logisch. Geboren zum Bundesrat.

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