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Mitarbeiter der Parlamentsdienste werden bedroht

Mehreren Mitarbeitern der Parlamentsdienste wurden Drohbriefe mit Tarotkarten zugesandt. Darauf abgebildet: Der Sensenmann, das Symbol für den Tod. Die Berner Staatsanwaltschaft ermittelt.

Mussten teilweise Schreibproben abgeben: Ein Mitarbeiter der Parlamentsdienste räumt den Nationalratssaal auf. (Archivbild)
Mussten teilweise Schreibproben abgeben: Ein Mitarbeiter der Parlamentsdienste räumt den Nationalratssaal auf. (Archivbild)
Keystone

Gegen mehrere Mitarbeitende der Parlamentsdienste sind Drohungen eingegangen. Einige der rund 300 Angestellten erhielten anonyme Drohbriefe und Tarotkarten zugeschickt. Mark Stucki, Sprecher der Parlamentsdienste, bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA eine entsprechende Meldung der «SonntagsZeitung». Bei der Berner Staatsanwaltschaft sei deswegen Anzeige gegen unbekannt eingereicht worden.

Zur genauen Anzahl der betroffenen Mitarbeitenden und dem Inhalt der Drohbriefe machte Stucki keine Angaben. Offenbar zeigten einzelne zugeschickte Tarotkarten den Sensenmann, das Symbol für den Tod.

Hausdurchsuchungen und Schriftproben

Laut der «SonntagsZeitung» nimmt die Staatsanwaltschaft die Drohungen sehr ernst. Mehrere Quellen berichteten der Zeitung, verschiedene Parlamentsdienst-Mitarbeiter hätten Schriftproben abgeben müssen. Auch Hausdurchsuchungen seien in der Grossregion Bern durchgeführt worden. Der Berner Staatsanwalt Markus Scholl wollte aus ermittlungstechnischen Gründen zu den Durchsuchungen nichts sagen, so die Zeitung.

Bei den Parlamentsdiensten arbeiten rund 300 Personen. Sie unterstützen die Bundesversammlung bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.

SDA/kpn

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