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Oberst ruft zum Widerstand gegen die Regierung auf

Der Schweizer Oberst Peter Forster fordert in der Zeitschrift der Vereinigung «Pro Libertate» Widerstand gegen die Landesregierung. Zündstoff, der jetzt im Parlament Funken schlägt.

Peter Forster ist Oberst der Schweizer Armee, führte acht Jahre das Informationsregiment 1, ist Chefredaktor der Militärzeitschrift «Schweizer Soldat» und leitet Veranstaltungen zu Armee und Sicherheitspolitik. Der Offizier wehrte sich wiederholt öffentlich gegen finanzielle Sparübungen bei der Armee. Für die Missstände des Militärs machte Forster zum Beispiel vor drei Jahren in der «Weltwoche» auch Finanzpolitiker verantwortlich, welche die Landesverteidigung als Steinbruch missbrauchten.

Seither lieferte er weiteren Zündstoff. In der Zeitschrift «Pro Libertate» – hier das PDF von Ausgabe 6/2012 – lässt er sich wie folgt zitieren: Der Bundesrat spiele wissentlich mit «einem kostbaren Gut, der Sicherheit unseres Landes, die ihm als originäre Staatsaufgabe anvertraut ist». Es gehe um die Frage: Anpassung oder Widerstand? «Wir kommen zum Schluss: Schweigen wäre Verrat, und Anpassung wäre Unterwerfung – in einer Lage, wo das Gewissen den Widerstand selbst gegen die eigene Regierung erzwingt».

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