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«...oder bini öppe e Bank?»

Wer schlau ist und es sich leisten kann, zahlt seine Steuern im Voraus. Denn es winkt ein Zins, mit dem keine Bank mithält. Der neuste Volkssport könnte allerdings bald ein jähes Ende finden.

Will nicht mehr Bank spielen für seine wohlhabenden Bürger: Küsnacht an der Goldküste.
Will nicht mehr Bank spielen für seine wohlhabenden Bürger: Küsnacht an der Goldküste.
Sabina Bobst

«Bini gopfriedstutz en Kiosk, oder bini öppe e Bank?», singt Polo Hofer. Ob er eine Bank ist, fragt sich derzeit auch manch ein Steueramtschef. Denn die Steuerpflichtigen und Firmen zahlen ihre Steuern so früh wie noch nie. Sie haben eine einfache Rechnung gemacht: Bis zum Zahlungstermin am 30. September entrichtet der Staat 1,5 Prozent Zins, während die Banken auf Sparguthaben kaum mehr als 0,0 Prozent Zins zahlen (siehe Infobox rechts).

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