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Offener Streit im grünen Lager entbrannt

Für viele der Grünen ist die fehlende Unterstützung der Grünliberalen ein Verrat: Dort kontert man mit einem anderen Vorwurf.

Philipp Loser, Raphaela Birrer, Markus Häfliger
Die fehlende symbolische Unterstützung der Grünliberalen sorgt für Konfliktpotential: Fraktionschefin Tiana Moser (l.) und Grünen-Parteipräsidentin Regula Rytz. Foto: Anthony Anex (Keystone)
Die fehlende symbolische Unterstützung der Grünliberalen sorgt für Konfliktpotential: Fraktionschefin Tiana Moser (l.) und Grünen-Parteipräsidentin Regula Rytz. Foto: Anthony Anex (Keystone)

Am Mittwochmorgen kurz nach 10 Uhr ist die Bundesratskandidatur von Regula Rytz offiziell beendet. Ignazio Cassis wiedergewählt, die alte Ordnung verteidigt (zum Wahlticker). Rytz beugt sich während der Bekanntgabe des Resultats kurz zu ihrer Sitznachbarin, lehnt sich wieder zurück, notiert die Zahlen, murmelt etwas, das nach einem «gut» aussieht, und nimmt dann wieder jene Position ein, die sie schon den ganzen Vormittag innehatte. Gerader Rücken, Schultern steif, Blick geradeaus. Die Anspannung, sie weicht noch nicht.

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