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Ohne Einwanderung wäre AHV schon defizitär

Die Bundesrat legt neue Prognosen für die AHV vor: Die finanziellen Probleme kommen etwas später als bisher erwartet – aber sie kommen. Bis 2030 fehlen zirka 8,5 Milliarden Franken im Jahr. Zur Kompensation müsste das Rentenalter um etwa 3 Jahre erhöht werden.

Tamilen beim Einkaufen in Bern.
Tamilen beim Einkaufen in Bern.
Christian Pfander

Am Problem ändert sich nichts: Die AHV gerät in absehbarer Zeit in die roten Zahlen. Neu ist, dass die Politik etwas mehr Zeit hat, das Problem zu lösen. Laut den neuen Prognosen, die Bundesrat Didier Burkhalter am Mittwoch vorgelegt hat, könnte die AHV schon ab 2014 defizitär sein. Zunächst sollte sie die Lücken dank den Renditen auf ihrem Vermögen noch decken können. Aber nicht lange: Der Bundesrat erwartet erste deutliche Defizite gegen 2020. Sie wachsen dann rasch an – auf 8,5 Milliarden Franken im Jahr 2030 im wahrscheinlichsten Szenario.

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