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Oper-Rauswurf, Haftstrafen, Krawalle

Burkaverbot umsetzen, wie geht das? Frankreich versucht es – und hat ziemliche Mühe damit.

Schwieriges Zusammenleben verschiedener Kulturen: Zwei Frauen in Marseille, eine verhüllt, eine unverhüllt. (Archivbild: Keystone)
Schwieriges Zusammenleben verschiedener Kulturen: Zwei Frauen in Marseille, eine verhüllt, eine unverhüllt. (Archivbild: Keystone)

Die Schweiz stimmt möglicherweise bald über ein nationales Verhüllungsverbot ab. Das Egerkinger Komitee – bekannt geworden durch die Anti-Minarett-Initiative – hat heute die Initiative «Ja zum Verhüllungsverbot» lanciert. Obwohl nicht explizit erwähnt, ist es kein Geheimnis, dass das Komitee mit der Initiative gezielt religiöse Verschleierungen wie etwa die Burka (Ganzkörperschleier) oder den Nikab (Gesichtsschleier) ins Visier nehmen will. In Frankreich ist es bereits seit 2011 verboten, sich vollkommen verschleiert in der Öffentlichkeit aufzuhalten. Wer dagegen verstösst, kann von der Polizei angehalten werden – und muss mit einer Busse von 150 Euro rechnen, falls er sich weigert, die Verhüllung abzunehmen. Das Gesetz gilt ohne Unterschied für Einwohner und Touristen.

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