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Populistische Reaktionen im Sinn des Terrors

Auch in der Schweiz versuchten sich Populisten nach den Attentaten in Paris zu profilieren. Parteipräsidenten sagen, wo sie die Grenze zwischen Politik und Scharfmache sehen.

«Mit den Attentaten in Paris Politik ‹zu machen›, ist sicher fehl am Platz»: CVP-Präsident Christophe Darbellay über die Grenze zwischen Politik und Scharfmache.
«Mit den Attentaten in Paris Politik ‹zu machen›, ist sicher fehl am Platz»: CVP-Präsident Christophe Darbellay über die Grenze zwischen Politik und Scharfmache.
Keystone

Die ersten Reaktionen aus der Schweiz waren nicht unbedingt die klügsten: Die FDP-Politikerin Christine Kohli forderte auf Twitter eine Ausgangssperre in allen muslimischen Quartieren Europas und die Schliessung von Moscheen. Auch SVP-Mann Roger Liebi kommentierte die Attentate in Paris auf Twitter: «Schlimm, dass man zugelassen hat, dass sich die islamistische Brut in unserer Gesellschaft ausbreiten konnte.» Und die Auns postete auf Facebook, was sie als Ursache der Attentate sieht: «Dank der merkelschen Willkommenskultur strömen Menschen von überall her nach Europa.»

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