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Referendum gegen neue Agrarpolitik gescheitert

Den Bauernverbänden bleibt die Zerreissprobe erspart: Das Referendum gegen die Agrarpolitik 2014– 2017 kommt nicht zustande. Doch der Kampf geht weiter.

Künftig sollen die Schweizer Bauern mehr Getreide produzieren und dafür weniger Fleisch und Milch.
Künftig sollen die Schweizer Bauern mehr Getreide produzieren und dafür weniger Fleisch und Milch.
Keystone

Die Agrarreform wird definitiv umgesetzt, ohne dass das Volk darüber abstimmen kann. Die Referendumskomitees, welche die Agrarpolitik 2014–2017 an die Urne bringen wollten, mussten gestern – einen Tag vor Ende der Sammelfrist – bekannt geben, dass sie die notwendigen 50'000 Unterschriften nicht zusammenbringen. Nach eigenen Angaben haben sie zwar deutlich mehr als 40'000 Unterschriften gesammelt. Am Schluss habe aber die Zeit gefehlt, sagt der Berner Samuel Graber, Co-Präsident des einen Komitees, Bergbauer aus Horrenbach-Buchen und SVP-Grossrat. Hinter dem Referendum standen Gruppierungen konservativer Bauern mit starker Berner Beteiligung sowie Teile der Westschweizer Bauerngewerkschaft Uniterre.

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