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Roche-Turm ist einen Schritt weiter

Das künftig höchste Gebäude der Schweiz rückt der Realisierung näher: Der Grosse Rat in Basel hat einen Bebauungsplan genehmigt, der Roche den Bau eines bis zu 180 Meter hohen Turms erlaubt.

An einer Presskonferenz stellten Hans-Peter Wessels, Regierungsrat und Vorsteher des Baudepartementes Basel-Stadt (links) sowie Severin Schwan, Konzernchef von Roche, die neuen Pläne vor.
An einer Presskonferenz stellten Hans-Peter Wessels, Regierungsrat und Vorsteher des Baudepartementes Basel-Stadt (links) sowie Severin Schwan, Konzernchef von Roche, die neuen Pläne vor.
Keystone
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Das 550-Milionen-Projekt soll 2015 stehen. Gemäss Bebauungsplan sollen auf voraussichtlich 42 Stockwerken mit maximal 77'000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche rund 1900 Roche-Büroarbeitsplätze eingerichtet werden. Davon sind heute 1750 über ganz Basel verteilt. Die Regierung hatte von Roche für das riesige Gebäude ohne Parkhaus ein Mobilitätskonzept verlangt.

Der Ende 2009 vorgestellte Rekord-Büroturm stammt - wie schon ein erstes, schubladisiertes Projekt - aus der Feder der Basler Architekten Herzog und de Meuron. Mit geplanten 175 Metern dürfte der Turm voraussichtlich ab 2015 das höchste Gebäude der Schweiz sein. Derzeit hält der Prime Tower in Zürich mit 126 Metern den Rekord.

Kontroverse zur Dimension

Im baselstädtischen Grossen Rat standen fast alle Fraktionen hinter dem Roche-Turm. Nur das Grüne Bündnis stellte sich aus juristischen, ökologischen und ästhetischen Gründen quer. Sein Rückweisungsantrag blitzte jedoch ab. Am Ende wurde der Bebauungsplan mit grossem Mehr gegen drei Stimmen abgesegnet.

Die Mehrheit begrüsste das Bekenntnis des Weltkonzerns zum Standort Basel. Die enorme Dimension löste kontroverse Voten aus; der Rat stellte indes funktionale Fragen über ästhetische.

(SDA)

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