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SBB-Chef kritisiert die Gewerkschaften

Andreas Meyer hat wegen des Unfalls des Zugbegleiters in Baden vor Politikern in Bern antraben müssen.

Einige Probleme, viel Arbeit: Andreas Meyer sitzt im Zug. (Keystone/Archiv)
Einige Probleme, viel Arbeit: Andreas Meyer sitzt im Zug. (Keystone/Archiv)

Am Montag musste SBB-Chef Andreas Meyer der Verkehrskommission des Ständerates Red und Antwort stehen zum Unfall im Kanton Aargau und zu dessen Aufarbeitung. Er habe den Ratsmitgliedern aufgezeigt, wie die Türen, das Schliesssystem und der Abfahr-Prozess beim EW IV überprüft würden, sagte Meyer in einem Interview mit SRF.

«Das ist eine Riesen-Arbeit, die geht nicht von heute auf morgen», erklärte Meyer. Auch das Meldewesen werde überprüft, sagte er auf die Frage, ob es «allenfalls irgendwelche Hinweise gab, denen man nicht konsequent genug nachgegangen» sei.

Meyer kritisierte im Interview die Gewerkschaften. Es habe ihn persönlich gestört, dass man den tragischen Unfall in Baden zum Anlass für gewerkschaftliche Forderungen genommen habe. «Das hielt ich für deplatziert. Aber ich denke, es ist auch dem Schock zuzuschreiben, unter dem alle ein bisschen standen.»

(SDA)

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