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Schweiz verzichtet auf Kritik an der Türkei

Der Bundesrat reagiert zurückhaltend auf die Invasion in Nordsyrien – und ohne die Türkei anzuprangern. Nationalräte sind enttäuscht.

Das EDA veröffentlichte ein Communiqué zur türkischen Militäroffensive gegen Syrien: Eine Rauchsäule steigt nach einem Luftschlag bei Akcakale auf. Foto: Keystone

Das EDA veröffentlichte ein Communiqué zur türkischen Militäroffensive gegen Syrien: Eine Rauchsäule steigt nach einem Luftschlag bei Akcakale auf. Foto: Keystone

Fabian Fellmann@fabian_fellmann

Politiker verschiedener Parteien verlangen vom Bundesrat seit Tagen eine Reaktion auf die Mobilmachung an der nordsyrischen Grenze. Nach langem Schweigen hat das Aussendepartement EDA am Mittwoch mit einem Communiqué reagiert. «Die Schweiz ist sehr besorgt über die militärischen Kampfhandlungen im Nordosten Syriens», heisst es darin. «Sie ruft alle Parteien dazu auf, von Kampfhandlungen abzusehen und das Völkerrecht, insbesondere das humanitäre Völkerrecht, zu respektieren.» Die Position habe das EDA gegenüber den involvierten Parteien zum Ausdruck gebracht.

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