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Schweiz und Verbündete setzen USA unter Druck

Retourkutsche in der Snowden-Affäre: Wie Diplomaten in Genf die digitale Spionage zurückbinden wollen.

Der Schutz vor Eingriffen in den Schriftverkehr ist ein Menschenrecht, auf das nun mehrere UNO-Mitglieder pochen: Eine Computertastatur.
Der Schutz vor Eingriffen in den Schriftverkehr ist ein Menschenrecht, auf das nun mehrere UNO-Mitglieder pochen: Eine Computertastatur.
Reuters

Die amerikanische Botschaft bei der UNO in Genf versteckt sich in der Affäre Snowden hinter einer Mauer des Schweigens. Auch Monate nach den Enthüllungen durch den ehemaligen Botschaftsangestellten sind US-Diplomaten weder formell noch informell bereit, Informationen preiszugeben. Eine diplomatische Note der Schweiz an die Adresse der US-Botschaft in Bern mit der Aufforderung, zu Edward Snowdens Enthüllungen Stellung zu nehmen, blieb unbeantwortet. Offiziell ist nicht einmal bestätigt, dass Snowden als an der UNO akkreditierter Botschaftsangestellter für den US-Geheimdienst gearbeitet hat.

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