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Schweizer Atomaufsicht ignoriert internationale Vorgaben

Das Ensi will in einer neuen Richtlinie Empfehlungen der Internationalen Atomenergieagentur nicht umsetzen. Greenpeace kritisiert dies als «unverständlich».

Die Regeln für die Sicherheitsüberprüfung geben zu reden: AKW Beznau. Foto: Keystone
Die Regeln für die Sicherheitsüberprüfung geben zu reden: AKW Beznau. Foto: Keystone

Am Montag muss der Berner Energiekonzern BKW dem Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) sein Konzept einreichen, wie er sein Atomkraftwerk Mühleberg bis zur Abschaltung 2019 sicher betreiben will. Nachdem das Berner Stimmvolk am 18. Mai die sofortige Abschaltung von Mühleberg an der Urne deutlich abgelehnt hat, hängt es einzig von der Beurteilung des Ensi ab, ob die BKW ihr AKW wirklich bis 2019 betreiben darf. Mühleberg ist für die Atomaufsicht ein Testfall. Erste Vorschläge der BKW hatte das Ensi als ungenügend zurückgewiesen. Nun wird sich zeigen, ob sich das Ensi durchsetzen kann.

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