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Schweizer halten mehr von Putin als von Trump

Der US-Präsident schneidet in einer Umfrage äusserst schlecht ab. Nur ein Staatsoberhaupt ist in der Schweiz noch unbeliebter.

Am unbeliebtesten ist Recep Tayyip Erdogan. Damit geht Platz 10 gemäss der Umfrage an den türkischen Staatspräsidenten.
Am unbeliebtesten ist Recep Tayyip Erdogan. Damit geht Platz 10 gemäss der Umfrage an den türkischen Staatspräsidenten.
Burhan Ozbilici/AP, Keystone
Platz 9 geht an Donald Trump - hier mit Chinas Präsident Xi Jinping (Platz 6).
Platz 9 geht an Donald Trump - hier mit Chinas Präsident Xi Jinping (Platz 6).
Roman Pilipey, Keystone
Platz 1: Papst Franziskus.
Platz 1: Papst Franziskus.
Filippo Monteforte, AFP
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Der russische Präsident Wladimir Putin ist in der Schweiz laut einer Meldung des «SonntagsBlick» beliebter als der US-Präsident Donald Trump. Letzterer scheide im Sympathie-Ranking der mächtigsten Staatsoberhäupter gemäss einer repräsentativen Umfrage von Gallup Schweiz miserabel ab.

Trump werde nicht nur schlechter als der russische Autokrat bewertet, sein Ansehen sei auch niedriger als dasjenige des iranischen Präsidenten Hassan Rohani oder des chinesischen Staatsführers Xi Jinping. Nur ein Staatsoberhaupt sei unbeliebter als Trump und dies sei der türkische Machthaber Recep Tayyip Erdogan.

Trump erfülle Erwartung nicht

Keine 12 Prozent der Befragten gaben an, dass sie eine sehr positive oder eher positive Meinung vom US-Präsidenten haben. 85 Prozent der Befragten bewerteten Trump hingegen negativ. Von Putin hätten rund 22 Prozent der Schweizer dagegen eine positive Meinung, von Xi Jinping 20 Prozent und von Rohani 13 Prozent. Am wohlwollendsten begegnen die Schweizer Papst Franziskus. Das Oberhaupt der Katholiken bewerten 60 Prozent positiv – gefolgt von Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Den Politologen Matthias Kappeler überrascht das Resultat nicht: «In der westlichen Welt haben wir gegenüber einem US-Präsidenten eine Erwartungshaltung, die Trump in keiner Weise erfüllt.» Er stelle das transatlantische Bündnis infrage, was man sich eher von Russland oder China gewöhnt sei, so Kappeler.

(SDA)

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