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Schweizer Priester soll 24 Kinder missbraucht haben

Ein 68-jähriger Kapuziner steht im Verdacht, zwei Dutzend Knaben zu sexuellen Handlungen genötigt zu haben. Nur ein Fall ist nicht verjährt.

Ein Kapuzinerpriester soll während 35 Jahren 24 Knaben in der Schweiz und in Frankreich missbraucht haben. Abgesehen von einem einzigen Fall sind alle Vergehen verjährt, wie Untersuchungsrichterin Yvonne Gendre in Freiburg bekannt gab.

Drei Priester unter Verdacht

Gendre untersucht die Anschuldigungen gegen drei Priester wegen sexuellen Missbrauchs. Bei dem Kapuziner handelt es sich um einen 68-jährigen Schweizer. Er wird verdächtigt, sich an 24 Knaben im Alter zwischen neun und 14 Jahren vergangen zu haben. Nur ein einzelner Fall ist nicht verjährt. Dieser soll sich 1995 in Frankreich in der Region Grenoble ereignet haben.

Die Freiburger Justiz wird das Dossier deshalb der Staatsanwaltschaft von Grenoble übergeben. Sollte sich der Geistliche aber nicht der französischen Justiz stellen, könnte der Fall seinem Heimatkanton übertragen werden. Im Fall eines zweiten Priesters erhärteten sich die Anschuldigungen nicht. Gegen den dritten Priester sind weitere Abklärungen im Gang.

AP/vin

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