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Schweizer Telefonüberwacher schmücken Büro mit DDR-Fahne

Ausgerechnet: Im Büro, in dem die Anfragen für die Überwachung von Telefon- oder Internetverbindungen eintreffen, haben Beamte des Justizdepartements eine Fahne der DDR aufgehängt.

Eine Delegation der Jungen Grünliberalen (inklusive Nationalrat Beat Flach) zu Besuch beim Dienst für Überwachung Post- und Fernmeldeverkehr: Im Vordergrund René Koch, Leiter des Dienstes, im Hintergrund die DDR-Fahne. (5. August 2014) (Bild: Felix Huber)
Eine Delegation der Jungen Grünliberalen (inklusive Nationalrat Beat Flach) zu Besuch beim Dienst für Überwachung Post- und Fernmeldeverkehr: Im Vordergrund René Koch, Leiter des Dienstes, im Hintergrund die DDR-Fahne. (5. August 2014) (Bild: Felix Huber)

Die Jungen Grünliberalen lehnen die Revision des Gesetzes zur Überwachung des Fernmeldeverkehrs ab. Die Strafverfolgungsbehörden sollen neu unter anderem Trojaner auf Computer schleusen dürfen, um etwa Gespräche via Skype mithören zu können. Die Beratung im Parlament läuft.

Aus Anlass der aktuellen Debatte besuchte eine Delegation der Grünliberalen am 5. August 2014 den Dienst Überwachung Post- und Fernmeldeverkehr (ÜPF). Will zum Beispiel ein Staatsanwalt eine Internetverbindung oder eine Telefonleitung überwachen, muss er sich an den ÜPF wenden. Der Dienst ist im Justizdepartement angesiedelt.

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