Zum Hauptinhalt springen

«Sie wohnen jetzt nicht besser»

Die Asylsuchenden, die sich in Solothurn gegen die Unterbringung in einer Zivilschutzanlage wehrten, wurden tatkräftig von Mitgliedern der Jungen Grünen unterstützt. Mit zweifelhaftem Erfolg.

Fordern eine bessere Unterkunft: Asylbewerber am Solothurner Bahnhof.
Fordern eine bessere Unterkunft: Asylbewerber am Solothurner Bahnhof.
AZ
Die Asylbewerber verbrachten vier Nächte vor dem Bahnhof. Die Polizei löste das Protestlager am frühen Dienstagmorgen schliesslich auf.
Die Asylbewerber verbrachten vier Nächte vor dem Bahnhof. Die Polizei löste das Protestlager am frühen Dienstagmorgen schliesslich auf.
AZ
1 / 2

Die Männer aus Syrien, Afghanistan, Palästina, Kurdistan und Ägypten haben seit Freitag am Bahnhof Solothurn campiert und sich geweigert, in die Asylunterkunft in der Gemeinde Kestenholz, Kanton Solothurn, einzuziehen. Bei der Unterkunft handelt es sich um eine unterirdische Zivilschutzanlage.

Am Dienstagmorgen früh holte die Kantonspolizei Solothurn die zehn Asylbewerber ab, wie eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur SDA sagte. Die Männer hätten keinen Widerstand geleistet. Die Räumung sei zum Schutz der Asylbewerber vollzogen worden. Auch sei die sanitäre Situation auf dem Platz nicht optimal gewesen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.