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So glücklich sind die Schweizer

Eine neue Studie liefert überraschende Erkenntnisse: Die Schweizer gehören zu den zufriedensten Menschen. Auf eine Bevölkerungsgruppe trifft dies besonders zu.

Vier von fünf Schweizern sind glücklich. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Isopublic ergeben, die der «Sonntagsblick» in Auftrag gegeben hat. Die Demoskopen wollten von 1001 Personen wissen, wie glücklich sie auf einer Skala von 1 bis 10 seien. 78 Prozent der Befragten haben ihrem Leben die Note 8, 9 oder 10 verliehen – also fast nur Bestnoten.

Das Ergebnis sei erstaunlich, zeigt sich das Blatt überrascht. Als Vergleich zieht die Zeitung internationale Studien des niederländischen Glücksforschers Ruut Veenhofen herbei, die mit ähnlicher Messmethode zustande kamen. Gemäss den Ergebnissen erreicht die Schweiz – zusammen mit Dänemark – den Spitzenwert (siehe Grafik).

Ältere Schweizer seien fast genauso zufrieden wie jüngere, kommt die Schweizer Studie zum Schluss. Unterschiede zwischen Deutschschweizern und Romands oder Frauen und Männern gebe es praktisch nicht. Das Geheimnis des Schweizers Glücks: Je höher die Kaufkraft, desto zufriedener sind offenbar die Menschen. Leute mit hohem Einkommen würden ihrem Leben im Durchschnitt die Note 8,7 geben, Personen mit geringerem Einkommen die Note 7,7, resümiert der «Sonntagsblick».

Fast durchwegs optimistisch

Auch für das Jahr 2011 sind die Schweizerinnen und Schweizer offenbar zuversichtlich. 71 Prozent geben an, dass ihre Lebensfreude wohl gleich bleiben werde, 27 Prozent sind gar überzeugt, dass sie sich verbessere. Nur 1 Prozent befürchtet, dass es im nächsten Jahr schlechter gehen wird. Finanziell sind 32 Prozent optimistisch für das Jahr 2011, 8 Prozent pessimistisch. 58 Prozent glauben, dass sie gleich viel Geld zur Verfügung haben werden wie dieses Jahr.

70 Prozent sind zudem überzeugt, dass ihre Stelle sicher ist. 33 Prozent erwarten einen wirtschaftlichen Aufschwung, 17 Prozent sehen dagegen harte Zeiten aufziehen. Die Mehrheit, rund 48 Prozent, ist jedoch der Ansicht, dass die Situation der Schweizer Wirtschaft in etwa gleich bleibt.

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