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Sparminister flüchtet ins Ausland

Bundesrat Didier Burkhalter wechselt ins EDA. Er hatte auch wirklich Grund genug, das Weite zu suchen. Ein Kommentar.

Man hat ihm die Bildung weggenommen, dann war ihm das Innendepartement verleidet: Didier Burkhalter.
Man hat ihm die Bildung weggenommen, dann war ihm das Innendepartement verleidet: Didier Burkhalter.
Keystone

Wäre Work-Life-Balance in der politischen Exekutive des Landes kein Fremdwort, hätte sich die Ämterverteilung folgendermassen zutragen können: Am Tag seiner Wahl sagte Alain Berset, es müsse doch möglich sein, auch als Bundesrat ein Familienleben zu führen. Er ist 39 Jahre alt und Vater von drei kleinen Kindern. Als Aussenminister hätten sie ihren Vater wohl häufiger in der «Tagesschau» gesehen als auf allen vieren auf dem Spannteppich. Auch für Didier Burkhalter war dies ein unerträglicher Gedanke. Also hatte er Erbarmen und bot Berset seinen Posten im EDI an. Das wäre eine menschliche Deutung des heutigen Ämterverteilens im Bundesratszimmer.

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