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Strassen-Datenbank kostet 100 statt 45 Millionen

Die eidgenössische Finanzkontrolle kritisiert das Bundesamt für Strassen: Es setze finanzielle Mittel für IT-Projekte «weder sparsam noch wirtschaftlich» ein.

Finanzmittel wirtschaftlicher einsetzen: Das Informatiksystem Mistra soll künftig den günstigsten Zeitpunkt für Strassensanierungen berechnen.
Finanzmittel wirtschaftlicher einsetzen: Das Informatiksystem Mistra soll künftig den günstigsten Zeitpunkt für Strassensanierungen berechnen.
Urs Flüeler, Keystone

Das Informatik-Grossprojekt Mistra des Bundesamts für Strassen wird das Budget nicht nur um «einige Millionen Franken» überschreiten, wie ein Sprecher des Amts vor einem Jahr verlauten liess. Die ursprünglich veranschlagten Kosten von knapp 45 Millionen Franken haben sich schon heute mehr als verdoppelt. Das geht aus einem Prüfbericht der eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) hervor. Zusätzlich zu den bereits ausgegebenen 95 Millionen seien noch während mehrerer Jahre zweistellige Millionenbeträge zu erwarten, schreiben die Kontrolleure.

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