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Streik in der Waadt: Gymilehrer scheren aus

Die Waadtländer Regierung hat sich mit der grössten Beamtengewerkschaft auf ein neues Lohnmodell geeinigt. Unzufrieden bleiben die Gymnasiallehrer, die ihren Streik fortsetzen.

Die Gymnasiallehrer beschlossen an Versammlungen, den letzten Donnerstag begonnenen Streik fortzusetzen. Sieben von neun Gymnasien seien geschlossen, erklärte eine Vertreterin der Gewerkschaft SUD gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Die beiden letzten Gymnasien könnten zudem zur Streikbewegung stossen.

Bereits am Montagnachmittag wollen sich die Lehrer zu einer Demonstration in der Lausanner Innenstadt versammeln. Unterstützt werden die Lehrkräfte dabei wie bereits letzte Woche von zahlreichen Schülerinnen und Schülern.

Unbeeindruckte Lehrer

Nicht beeindruckt zeigen sich die Lehrer von der Unterzeichnung des neuen Lohnmodells durch den Beamtenverband FSF am Montagmorgen. Die Gymnasiallehrer und mit ihnen die Gewerkschaften VPOD und SUD fordern, dass über die Löhne der Gymnasiallehrer sowie aller anderen Verlierer des neuen Lohnsystems weiterverhandelt wird. Die Gewerkschaften drohen andernfalls für den 11. November mit einem Streik aller Kantonsangestellter.

Der Streit um das neue Lohnsystem hält bereits seit mehr als einem Jahr an. Ende Januar hatten 10'000 Kantonsangestellte gegen die Regierungsvorschläge demonstriert. 6000 sollen laut Gewerkschaften damals die Arbeit niedergelegt haben.

20 Millionen für Systemwechsel

Der Kanton möchte mit der Reform diverse Funktionen neu einstufen und das gesamte System vereinfachen. Ursprünglich wollte die Regierung 20 Millionen Franken in den Systemwechsel stecken. Nach der Grossdemo vom Januar wurde der Betrag auf 80 Millionen Franken erhöht.

SDA/cpm

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