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Streitende Eltern schwärzen sich bei der Kesb an

Gefährdungsmeldungen, die bei der Kesb eingehen, sind teilweise unbegründet oder gar böswillig motiviert. Das sagt die Anlaufstelle Kescha.

Wenn zwei sich streiten, leiden die Dritten: Eltern tragen ihre Konflikte zu oft über die Kinder aus. Foto: Kristiane Vey (Plainpicture, Jump)

Wenn zwei sich streiten, leiden die Dritten: Eltern tragen ihre Konflikte zu oft über die Kinder aus. Foto: Kristiane Vey (Plainpicture, Jump)

Claudia Blumer@claudia_blumer

Der Leitfaden, der am Freitag an der Medienkonferenz im Zürcher Hauptbahnhof verteilt wurde, sei druckfrisch, sagte Guido Fluri. Die achtseitige Broschüre enthält eine Checkliste mit Angaben, wann ein Kind gefährdet ist: wenn körperliche Gewalt im Spiel ist, sexuelle Ausbeutung, psychische Gewalt, Vernachlässigung oder massive Partnerschaftskonflikte, die mit Gewalt ausgetragen werden oder bei denen Kinder von einem Elternteil gezielt und dauernd gegen den anderen ausgespielt werden. Auch verweigertes Besuchs-recht kann ein Grund sein für eine Meldung an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb), eine sogenannte Gefährdungsmeldung.

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