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«Trumps Wahlkampfrhetorik wird kaum zum Regierungsprogramm»

Dass Donald Trump die US-Wirtschaftspolitik völlig auf den Kopf stellen wird, glaubt der Bundespräsident nicht. An den verschärften Inländervorrang zur Lösung des Schweizer Streits mit der EU hingegen schon.

«Es ist eine Zumutung»: Bundespräsident Johann Schneider-Ammann verbittet sich Spekulationen.
«Es ist eine Zumutung»: Bundespräsident Johann Schneider-Ammann verbittet sich Spekulationen.
Stefan Anderegg

Herr Bundespräsident, die überraschende Wahl Donald Trumps schlägt hohe Wellen. Haben Sie sie in der Nacht live verfolgt?Johann Schneider-Ammann: Ja, ich war gespannt und habe die Präsidentschaftswahl ab 3 Uhr morgens mitverfolgt. Es war eine lange, spannende Nacht.

Was war Ihr erster Gedanke, als das Ergebnis feststand? So ist die Demokratie: One man – one vote. Ehrlich gesagt: Auch ich habe nicht mit diesem Ausgang gerechnet, aber er ist natürlich zu respektieren.

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