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Verkauft Maurer die falschen Militäranlagen?

8000 Bunker, Festungen und Zeughäuser will Ueli Maurer verkaufen. Leider die falschen, moniert CVP-Chef Christoph Darbellay. Statt auf dem Land aufzuräumen, solle er in den Städten Platz für Wohnraum schaffen.

Die Aargauer Militärdirektorin Susanne Hochuli (Grüne) kämpft um den Waffenplatz Aarau: In der Kaserne mitten in der Stadt werden Infanteristen und Militärmusiker ausgebildet.
Die Aargauer Militärdirektorin Susanne Hochuli (Grüne) kämpft um den Waffenplatz Aarau: In der Kaserne mitten in der Stadt werden Infanteristen und Militärmusiker ausgebildet.
Wikipedia
Mittendrin statt nur dabei: Das wachsende Chur machte die Kaserne zu einem Teil der Stadt.
Mittendrin statt nur dabei: Das wachsende Chur machte die Kaserne zu einem Teil der Stadt.
Arno Balzarini, Keystone
Zentrale Lage: Die Rekruten und Soldaten in der Kaserne Fribourg haben zivile Nachbarn.
Zentrale Lage: Die Rekruten und Soldaten in der Kaserne Fribourg haben zivile Nachbarn.
Lukas Lehmann, Keystone
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Das Verteidigungsdepartement möchte 8000 Gebäude loswerden, um Betriebskosten zu sparen. CVP-Präsident Christoph Darbellay kritisiert jetzt, dass Verteidigungsminister Ueli Maurer die falschen Objekte zum Verkauf anbiete. «Statt der Bunker und Zeughäuser auf dem Land soll er Kasernen und andere militärische Anlagen in den Städten verkaufen oder im Baurecht abgeben», fordert Darbellay, «und so Platz schaffen zum Bau von Wohnraum in den Stadtzentren.» Dass das VBS in Bern und anderen Städten wie Genf oder Freiburg «an beste Lagen» Betriebe habe, sei «nicht mehr zeitgemäss».

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