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«Viele Junge sind müder als ich»

Der SP-Fraktionschef möchte Parlamentarier über 65 in Rente schicken. Tagesanzeiger.ch hat die beiden ältesten Nationalräte, Jacques Neirynck und Christoph Blocher gefragt, was sie noch zu bieten haben.

«Warum sollte ich müde sein?»: Jacques Neirynck (CVP, VD), mit 82 Jahren der älteste Mann im Nationalrat, denkt nicht im Geringsten an einen Rücktritt. ( 5. Juni 2013)
«Warum sollte ich müde sein?»: Jacques Neirynck (CVP, VD), mit 82 Jahren der älteste Mann im Nationalrat, denkt nicht im Geringsten an einen Rücktritt. ( 5. Juni 2013)
Lukas Lehmann, Keystone
«Mir kann niemand mehr schaden»: Nationalrat Christoph Blocher (SVP, ZH) über seine Vorzüge als Parlamentarier. (9. September 2013)
«Mir kann niemand mehr schaden»: Nationalrat Christoph Blocher (SVP, ZH) über seine Vorzüge als Parlamentarier. (9. September 2013)
Alessandro della Valle, Keystone
Will 2015 Präsidentin der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) werden: Susanne Leutenegger Oberholzer (SP, BL) am Dienstag, 18. Juni 2013 waehrend der Sommersession.
Will 2015 Präsidentin der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) werden: Susanne Leutenegger Oberholzer (SP, BL) am Dienstag, 18. Juni 2013 waehrend der Sommersession.
Peter Klaunzer, Keystone
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Methusalem ist die nette Bezeichnung für die älteren Parlamentarier. Wenn sie ihren Posten schon länger besetzen, dann werden sie von Rats- und Parteikollegen auch mal als Sesselkleber tituliert. Nun hat der Fraktionschef der SP, Andy Tschümperlin, nachgelegt. Er verlangt, dass sich Parlamentarier im Rentenalter zurückziehen. «Für mich ist klar, dass 65 die Alterslimite für eine parlamentarische Tätigkeit ist», sagte er gestern Donnerstag in das Mikrofon des Schweizer Fernsehens.

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