Waffenrecht soll nicht weiter verschärft werden

Das von der EU übernommene Waffengesetz soll nicht weiter verschärft, aber auch nicht abgeschwächt werden. Die SiK hat dazu alle Initiativen abgelehnt.

Schalldämpfer sollen verboten bleiben: Eine SIG Sauer P226 wird an der Medienkonferenz in Bern präsentiert. (29. September 2017)

Schalldämpfer sollen verboten bleiben: Eine SIG Sauer P226 wird an der Medienkonferenz in Bern präsentiert. (29. September 2017)

(Bild: Keystone Anthony Anex)

Die Schweiz muss das verschärfte EU-Waffenrecht übernehmen. Die Vorschläge des Bundesrats für die Umsetzung sind derzeit in der Vernehmlassung. Weitere Verschärfungen oder Abschwächungen lehnt die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrats ab.

Sie hat sich gegen insgesamt sechs parlamentarische Initiativen ausgesprochen, wie die Parlamentsdienste heute mitteilten. Drei davon verlangen, dass sämtliche Feuerwaffen in der Schweiz registriert werden müssen.

Das lehnte die Kommission mit 16 zu 8 Stimmen bei 1 Enthaltung ab. Mit 17 zu 8 Stimmen scheiterte eine Initiative, die verlangte, dass nur noch aktive Jäger und Sportschützen eine Waffe kaufen dürfen.

Keine einzige Stimme entfiel auf zwei weitere Vorstösse, die eine Lockerung des geltenden Rechts zum Ziel hatten. Eine Initiative wollte das Tragen von Waffen liberalisieren. Mit einer weiteren sollten die verbotenen Schalldämpfer erlaubt werden, um die Lärmbelastung in den Schiessständen zu senken.

sep/sda

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