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Welche Lehren die Schweiz aus Toulouse zieht

Die Schweiz ist laut Nachrichtendienst kein primäres Ziel für Terror. Anschläge seien aber jederzeit möglich. Darauf will sich Bundesrat Ueli Maurer jetzt vorbereiten.

Konnten den Attentäter nicht lebend fassen: Die französischen Spezialkräfte verlassen den Einsatzort in Toulouse. (22. März 2012)
Konnten den Attentäter nicht lebend fassen: Die französischen Spezialkräfte verlassen den Einsatzort in Toulouse. (22. März 2012)
Keystone

Seit der Serienmörder von Toulouse, der 23-jährige Mohammed Merah, Islamist, gegen die Regeln des Koran lebend und damit unauffällig, sieben Menschen getötet hat, wiederholt sich ein Muster, das bei allen Anschlägen in westlichen Ländern der vergangenen Jahre zu beobachten ist.

Nach solchen Ereignissen, die immer überraschend eintreten und sich im Ablauf überstürzen, verdichtet sich die Nachrichtenlage allmählich. Was dann folgt, ist eine öffentliche Diskussion über mögliches Versagen der Einsatzkräfte der ersten Stunde. Die scheinbar wahren Schuldigen, welche die Katastrophe hätten verhindern können, sind in der darauffolgenden Phase aber immer die Nachrichtendienste.

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