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«Wenn es mit ihm schwierig wurde, bestellte ich ihn nach Kandersteg»

Alt-Bundesrat Adolf Ogi fordert Blochers geordneten Rückzug sowie die Rückkehr der SVP zu konstruktiver politischer Mitarbeit.

«Es braucht Veränderungen»: Der ehemalige Bundesrat Adolf Ogi (links) spricht 1992 mit dem Nationalrat Christoph Blocher an der SVP-Delegiertenversammlung.
«Es braucht Veränderungen»: Der ehemalige Bundesrat Adolf Ogi (links) spricht 1992 mit dem Nationalrat Christoph Blocher an der SVP-Delegiertenversammlung.
Keystone

Die SVP hat am Mittwoch bei der Bundesratswahl eine herbe Niederlage erlitten. Was lief aus Ihrer Sicht falsch? Die Partei hat die Quittung für die letzten vier Jahre erhalten. Es begann 2007 mit der Abwahl Christoph Blochers, der Wahl von Frau Widmer-Schlumpf und dem Rauswurf der Bündner SVP. Dazu kommt die Zickzack-Politik der SVP, die teilweise nicht verstanden wurde: ihre Haltung gegenüber der Nationalbank und zum Steuerabkommen mit den USA, ihre Ausländerpolitik. Das war gepaart mit einem aggressiven und besserwisserischen Stil. Dazu kommen die Personalpolitik und die Wahlstrategie der letzten Tage. Das alles führte dazu, dass sich alle gegen die SVP verbündeten.

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